Zunächst wird der Dünnbettmörtel mit der glatten Seite der Zahntraufel auf die Verlegeflächte aufgezochen so das sämtliche Vertiefungen (Unregelmässigkeiten) aufgefüllt werden. Nur so kann eine optimale Verdindung zwischen dem Mörtel und dem Untergrund hertegstellt werden.
Vorteile:
- Rationelle Arbeitsweise
- Schnelle Austrockung durch einen minimalen Auftrag von Mörtel
- Geringer Spannungsaufbau durch ein minimaler Auftrag von Mörtel
Nachteile:
- Kein Ausgleich von ??? möglich
- Kein Hohlraumarme Verlegungen Möglich
Nach einer Reifezeit von ca. 5-10 Minuten kann der Mörtel bereits verarbeitet werden. Durch das schnelle Trocknen des Mörtel muss schnell gearbeitet werden. Wenn sich eine Haut auf dem Mörtel bildet kann er nicht mehr verwendet werden.
Diese Methoder war der eigentliche Vorläufer des Dünnbettverfahren. Bei dieser Arbeitsweise wird der Mörtel oder Kleber auf die Rückseite der Platte oder des Natursteins aufegtragen.
Vorteile:
- Arbeiten auf unebenen Untergründen möglich
Nachteile:
- Hoher Arbeitsaufwand beim Verlegen
Einsatzorte:
- Natursteinplatten
- Spaltplatten mit Schwalbenschwänzen
- Platten mit Noppen
- Einsetzen von Platten bei Reperaturen (Austausch einzelne Platten)
- Treppenstirnen
- Sockelplatten
Bei dieser Arbeitstechnick wird der Dünnbettmörtel oder Kleber sowohl auf den Untergrund und auf die Plattenrückseite aufgetragen. Bei korrekter Anwendung erlaubt dieses Verfahren eine hohlraumarme Verlegung.
Vorteile:
- Hohlraumarme Verlegung
- Hohe Durchfestigkeit
Nachteile:
- Arbeitsintensivstes verlege Verfahren
- Längere Austrocknungszeit
Einsatzorte:
- ?????? und Terassen
- Aussen-und Innenschwimmbäder
- Wasserreservoir (Mikroben und Bakterien sammel sich sonnst in den Hohlräumen)
Beim der vollflächigenEinbettung der Platten entstehen entstehen oft Schäden. Vorallem bei hoch beanspruchten Bodenflächen z.B. in Einkaufzentrum, Garagen u.s.w genügt eine hohle Ecke um zu brechen. Beim normalen Floatingverfahren kann durch die Fugen Wasser unter die Platten eindringen welche vor allem im Aussenbereich gefrieren kann und dann die Platte beschädigt.
Vorteile:
- Kein Aufziehen des Klebers auf der Rückseite der Platten
- Grosse Verbundfestigkeit mit dem Untergrund
- Besonders geeignet für profilierte Platten und unebene Untergründe
Nachteile:
- Bei schweren Platten ist ein absenken möglich
- Bodenbeläge mit grossen Gefälle können nicht mit Fliesbettmörtel geklebt werden
Einsatzort:
- Terassen und Balkone
- Waschküchen
- Industriegebäude
- Garagen
- Einkaufszentrum, Einkaufsläden
Jahrhunderte lang wurden keramische Platten und Natursteine in Mörtel (Nass in Nass) verlegt. Als in den 60er Jahren das Dünnbettmörtel verfahren auftauchte wurde das Mörtelverfahren (Nass in Nass) immer seltener.
Vorteile:
- glatte Bodenflächen
- geringes Aufschüsseln
- Kurze Absperrzeiten der Bodenfläche
- Konstruktion aus einer Hand
- genaues Übernehmen der Bewegungsfugen auf Plattenfugen
Nachteile:
- Gefahr der Ausblühungen
- ungewohnt für Plattenleger
- arbeitsintensiv
Einsatzort:
- Reperaturarbeiten
- Zeitgedränges Bauprogramm
- Kleinere Bodenflächen im Umbau
- Treppentritte